Markisen
Markisen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Gelenkarmmarkisen ohne Regenschutzdach sind grundsätzlich eine günstige Einstiegsmöglichkeit, sich eine Markise anzuschaffen. Aber Vorsicht: die zum Teil erheblichen Preisunterschiede im Markisenprogramm zwischen den Baumärkten und den Fachgeschäften sind zum größten Teil qualitätsbedingt. Sicherlich will keiner die gerade frisch montierte Markise beim ersten Windzug bereits defekt oder gar auf den Kopf bekommen. Es lohnt sich auch hier, sich von einem Fachmann für Markisen beraten und das richtige Markisenmodell vorstellen zu lassen.

Die Gelenkarmmarkise mit Regenschutzdach sorgt dafür, dass das Tuch etwas vor Regen oder anderen Niederschägen geschützt ist. Jedoch stellt diese Markisenvariante keine optimale Schutzfunktion für das Markisentuch dar. Besser ist dagegen die Hülsenmarkise. Hier ist die Markise in einer Hülle versteckt. Jedoch liegen die Gelenkarme immernoch frei. Die Hülsenmarkise ist auch eine Halbkassettenmarkise. Optisch sind diese Markisen oftmals sehr ansprechend. Firmen wie Klaiber, Markilux, Lewens, Erwilo, Hüppe, Weinor oder Leiner haben sehr formschöne Hülsenmarkisen im Programm.

Die Kassettenmarkise zeichnet sich durch eine sehr lange Haltbarkeit des Markisentuches, des Kastens und des Markisengestells aus. Hier muss man vor allem bei Dachparrenmontagen beachten, dass die Kassettenmarkise aus einem wandungstarken Material hergestellt wird. Ansonsten droht eine Verwindung der Markisenkassette bzw. Torsion des Kastens. Die Montagepunkte in der Nähe der Gelenkrarme müssen hier peinlich genau eingehalten werden. Dies ist bei einer Dachsparrenmontage sehr schwierig, da die Dachsparren den Montagepunkt festlegen. Nur durch Winkelverlegung der Montagepunkte kann die Kassettenmarkise mit dünnerer Wandungstärke montiert werden.

Weitere Infoseiten zum Thema Markisen
Hier geht´s direkt weiter zu den Rolläden